In kompletter Besetzung ist der TC transmedia Rot-Weiß Hagen in der Tennis-Regionalliga eine feste Größe. Zum zweiten Mal trat das Bredelle-Team in Bestformation an, zum zweiten Mal siegte man mit 8:1. Und hat nach dem glatten Erfolg beim Tabellennachbarn TC Rot-Weiß Hangelar nun vor dem letzten Saisonspiel die Abstiegsränge verlassen.

„Wir wollten rechtzeitig zum WM-Spiel wieder in Hagen sein“, erklärte Hagens Manager Andy Jürgens den schnellen Erfolg der Gäste, die keinen Satzverlust hinnehmen mussten. Schon nach den Einzeln führten sie mit 6:0, auf die Doppel verzichtete man daraufhin und einigte sich auf ein 2:1 für die Hagener, die sich auf den Rückweg zur Bredelle machten. Jürgens: „Nächste Woche daheim gegen Leverkusen machen wir jetzt hoffentlich den Klassenerhalt perfekt.“ Auch dann tritt man wieder in der Topformation an, wenn Dusan Karol rechtzeitig von seinem Einsatz als Coach seines tschechischen Landsmanns Ivo Minar bei einem Turnier in Italien wieder zurück ist.
Cleverer Olejniczak
„Wir dachten, es wird härter als zuletzt gegen Bielefeld“, bekannte Jürgens und staunte: „Aber es ist sogar noch besser gelaufen. Wir haben sehr konstant und clever gespielt.“ Begeistert war er etwa von Dawid Olejniczak, der bei seinem 6:1- und 6:2-Sieg konsequent von der Grundlinie spielte und seinen ans Netz aufrückenden Gegner immer wieder passierte. Seine Teamkollegen taten es ihm gleich, nicht einen Satzverlust mussten die Gäste in den sechs Einzeln hinnehmen. Zu den Doppeln gingen beide Teams zwar noch einmal kurz aufs Feld, teilten sich dann aber die Punkte mit 2:1 für die Hagener.
Andrei Mlendea - Dusan Lojda 3:6, 3:6, Rene-Lars Ohrbach - Dawid Olejniczak 1:6, 2:6, Sebastian Mahlberg - Simeon Ivanov 2:6, 2:6, Marc Freiheit - Dusan Karol 3:6, 3:6, Christian Ingo Seifert - Andre Timme 4:6, 5:7, Radu Zmaranda - Marc Wittemund 2:6, 4:6.




